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Margaret Mazzantini
Beinahe übersehen: Eine Liebes- und (Anti-)Kriegsgeschichte, wie sie ganz selten geschrieben wird. Sarajewo, mon amour - möchte man titeln. Die Italienerin Mazzantini brilliert auf fas 700 Seiten und keine davon möchte man missen.
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Jonathan Safran Foer
Was für ein buchherstellerisches Meisterwerk. »Revolutionary!« meint die New York Times. Die Geschichte erfährt ein bucharchitektonisches Eigenleben, das aus einer Art 3D-Hypertext gewoben oder mit dem Seziermesser geschnitten ist. Diese Buch wird sich GARANTIERT NIE auf einem Kindle lesen und fühlen lassen.
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Volker Harry Altwasser
Ja, das Buch, um in langen dunklen Nächten, und an kurzen, verschneiten Tagen Zeit und Umgebung zu vergessen, das gibt es. LETZTE FISCHER mit MOBY DICK zu vergleichen, ist zweifellos vermessen, aber der V.H. Altwasser hat einen grossen Roman gechrieben, auf den Spuren Jack Londons und Björn Larssons.
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Ingo Giezendanner
Letztes Mal war es Baku, jetzt nimmt uns der so einzigartige, wie poetische und betörende Zeichner Giezendanner mit nach Iskandariyah Skan. Traumbücher, Reisebücher, Zeichenbücher.
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Ilse Aichinger
Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren ist eine der letzten ganz grossen intellektuellen und humorvollen, weisen Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts. In diesem Interviewband steht unter anderem die Antowrt auf die Frage, was sie möchte, dass von ihrer Literatur bleibe: »Es muss gar nichts bleiben. Hauptsache es kommt eine neue.« Vor soviel Demut gehe ich in die Knie.
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Tomas Espedal
Ein Mann, Trinker, Gescheiterter, biegt eines Tages vom üblichen Weg ab und macht sich auf den Weg. Den Leser nimmt er mit auf seien existenziellen und und so unmittlebar erfahrbaren Wegen zu Fuss von Norwegen nach Griechenland, Deutschland und Frankreich. Unprätentiös und ungeschönt. Mein aktuelles Lieblingsbuch.
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Roger Monnerat
Birsfelden — Rotterdam: Versuch, den Vater festzuhalten: In seiner Erzählung nimmt uns Roger Monnerat mit ans Ende des Rheins, von dem er sich vorstellt, er gerate im Hafen von Rotterdam in einen engen, tiefen, eisig kalten Sarg, bevor es ihm gelingt, über die Weite der Nordsee zu entkommen. Er führt uns durch Erinnerungen und Erfahrungen; er stöbert in den Bücher von Noteboom und Auster, blättert in den Bildern von Bosch und Brueghel, kreist um eine Hafenstadt, die von den neuen Windrädern an der Küste hinaus zu ihnen ans Meer gerufen wird, gleitet aus dem realen Flug in einer Cessna hinüber in ausufernde Gedankenflüge, schweift durch die Rheinansichten der Fotografen und Zeichner und Kupferstecher, sammelt Karten, Zahlen, Türme, Brücken, und, was so an Eindrücken zusammenkommt, deutet das Bild eines Vaters an und eine Geschichte, die sich auflöst und zu ende geht.
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Ursula Timea Rossel
Was für ein Debüt: Peter von Matt schrieb: »Ein unbändiges Buch, es pfeift einem um die Ohren wie ein plötzlicher Passwind.« Und der Schriftsteller Urs Widmer: »Was für ein wunderbares Buch!«
Einer fragte mich: »Ist das wirklich wahr?« - Ich sagte: »Ich weiss es nicht.«
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Julien Green
Kurz vor seinem Tod schrieb Julien Green (1900-1998) dieses kleine 77-seitige Meisterwerk. Der alte Mann schreibt auf unvergleichliche Art über den Tagtraum eines jungen Mannes. Und stellt darin noch einmal die Frage, die sein ganzes Werk durchzieht:Wer ist der Unbekannte in mir, der ich sagt?
Mit einem erhellenden Nachwort von Wolfgang Marz
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DBC Pierre
Ein umwerfend exzessives Spektakel, frei nach den Ausschweifungen des gegenwärtigen Kapitalismus und seiner orgiastischen Horrorszenarien. Packen und - extrem komisch. Die Geschichte eines Menschen, der eher bereit ist unterzugehen, als sich anzupassen. Grosses Kino.
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